Schwarzwälder (Vielmehl)-Kruste Frei nach Bäcker Süpke!
7. September 2009Schwarzwälder (Vielmehl)-Krustenbrot nach Bäcker Süpke!
Irgendwie ist nicht meine Backzeit im Moment. ich weiss ja man auch nicht.
eigentlich sollte hier ein Schwarzbierbrot nach Bertinet stehen. Etwas abgewandelt mit allem was dazugehört, aber… Seit einer Woche suche ich die Fotos dazu. Aber sie sind nicht aufzufinden, dafür habeich annähernd 3000 Fotos vom 6-tögigen SamuraiCamp in Grömitz. Ich hoffe nicht, dass ich die Bilder wegen Platzmangels gelöscht habe. Wäre ja echt schade.
Nun ja, nochmal backen ist da wohl angesagt. Doch zurück zum Schwarzwälder Krustenbrot nach Bäcker Süpke. Nachdem auch dem Meister etwas beim veröffentlichen schief geglaufen ist, ging es mir auch nicht besser.
Das ging schon damit los, das ich kein 812er Mehl habe udn im Umkreis auch keines bekomme. Habe dann mein 1050-er Weizenmehl etwas gestreckt. Pscht, nicht wietersagen. Irgendwo bin ich dann noch bei einer Mengenangabe falsch abgebogen, weiss aber auch da nicht mehr wo das war. Entweder zu wenig Mehl oder zu viel Wasser! Auf jeden Fall war der Teig beim kneten so flüssig wie Rührteig, so dass ich daraus beim besten Willen kein Brot hätte formen können. Also mit einigem an Weizen-, Roggen- und auch Dinkelmehl geholfen um den Teig in eine formbare Masse zu bringen, was mir auch nach einigem an Zugaben gelang.
Den Teig habe ich geteilt und aus der einen Hälfte ein Brot geformt und mit dem Schluss nach unten in die Gärform gelegt. Die anderen Hälfte habe ich in vier Teile geteilt und längliche kleine Brote geformt. Eher die Richtung Baguettebrötchen wie ich sie teilweise von früher kenne.
Alles brav gebacken und nach Klopfergebnis aus dem Backofen geholt, da ih mir nicht gemerkt habe wann ich die Brote in den Ofen geschoben habe.
Bei den letzten beiden kleinen Broten ist mir aufgefallen dass ich sie verkehrt in den Ofen geschoben habe, denn statt oben, rissen sie an der Seite auf!
Ach ja, die Technik. Außerdem scheint mein Ofen zu spinnen. Mit Grill auf 250 Grad angeheizt ist er nachher trotz Stein und Ober- und Unterhitze auf 150 Grad gefallen. Ein kaputter Ofen fehlte mir noch!
Alsoo wie ihr lesen könnt, war es ganz schön kurvig dieses Brot zu backen, aber dafür ist es geschmacklich doch ganz gut geworden. Kraftvoll mit röscher Kruste und fluffiger Krume.
Nur wie ihr es direkt nachbacken könnt, kann ich euch nicht genau sage. Ich kann euch nur das Grundrezept liefern, den Rest müsst ihr euch selbst zusammenmischen.
Vielleicht war es ja eine Glücksmischung, bei einem Pechtbacktag!
Hier nun das Originalrezept:
2 Brote a 850g
Sauerteig:
116 g Roggenmehl 997
116 ml Wasser
10 g Anstellgut
Stehzeit: 18h bei Raumtemperatur
Vorteig:
388 g Weizenmehl 812
1 g Hefe
1 g Salz
270 ml Wasser
Den Vorteig 2 h anspringen lassen und dann 16h in den Kühlschrank (oder länger. Bis 2 Tage kann er im Kühlschrank stehen)
Teig:
Sauer und Vorteig
388 g Weizenmehl 812
78 g Roggenmehl 997
10 g Schweineschmalz
21 g Salz
10 g Hefe
300 ml Wasser
Den Teig schön aus kneten (8 min. langsam, 4 min. schnell) Teigtemperatur beachten! 24°C empfehle ich. Dann den Teig 30 min abgedeckt ruhen lassen. Noch mal zusammen stoßen und abermals 15 min ruhen lassen.
2 Teiglinge a 850 g abwiegen. Rund wirken und mit dem Schluss nach unten in mit Roggenmehl bemehlte runde Gärkörbchen legen. Nach ca. 60 min in den Ofen schieben. Die Brote stürzen, so dass die bemehlte Seite oben ist. Temperaturverlauf wie gewohnt: 240°C anbacken, 210°C ausbacken. Je nach Ofen. Das Brot soll stark reißen und eine kräftige Kruste bekommen. Entweder ganz ohne Schwaden backen oder erst nach 2 min Schwaden geben. Die letzten 20 min mit geöffneten Zug backen. (oder im Herd die Tür leicht aufmachen damit der Dampf raus kann)

Irgendwie ist nicht meine Backzeit im Moment. ich weiss ja man auch nicht.
Eigentlich sollte hier ein Schwarzbierbrot nach Bertinet stehen. Etwas abgewandelt mit allem was dazugehört, aber… Seit einer Woche suche ich die Fotos dazu. Aber sie sind nicht aufzufinden, dafür habe ich annähernd 3000 Fotos vom 6-tögigen SamuraiCamp in Grömitz. War eine schöne Zeit und hat viel Spaß gemacht. Ich hoffe nicht, dass ich die Bilder wegen Platzmangels gelöscht habe. Wäre ja echt schade.
Nun ja, nochmal backen ist da wohl angesagt. Doch zurück zur Schwarzwälder Kruste nach Bäcker Süpke. Nachdem auch dem Meister etwas beim veröffentlichen schief geglaufen ist, ging es mir auch nicht besser. Ganz und gar nicht!
Das ging schon damit los, das ich kein 812er Mehl habe und im Umkreis auch keines bekomme. Habe dann mein 1050-er Weizenmehl etwas gestreckt. Pscht, nicht weitersagen. Irgendwo bin ich dann noch bei einer Mengenangabe falsch abgebogen, weiss aber auch da nicht mehr wo das war. Entweder zu wenig Mehl oder zu viel Wasser! Auf jeden Fall war der Teig beim kneten so flüssig wie Rührteig, so dass ich daraus beim besten Willen kein Brot hätte formen können. Also mit einigem an Weizen-, Roggen- und auch Dinkelmehl geholfen um den Teig in eine formbare Masse zu bringen, was mir auch nach einigem an Zugaben gelang.
Den Teig habe ich geteilt und aus der einen Hälfte ein Brot geformt und mit dem Schluss nach unten in die Gärform gelegt. Die anderen Hälfte habe ich in vier Teile geteilt und längliche kleine Brote geformt. Eher die Richtung Baguettebrötchen wie ich sie teilweise von früher kenne.
Alles brav gebacken und nach Klopfergebnis aus dem Backofen geholt, da ich mir nicht gemerkt habe wann ich die Brote in den Ofen geschoben habe.

Bei den letzten beiden kleinen Broten ist mir aufgefallen dass ich sie verkehrt in den Ofen geschoben habe, denn statt oben, rissen sie an der Seite auf!

Ach ja, die Technik. Außerdem scheint mein Ofen zu spinnen. Mit Grill auf 250 Grad angeheizt ist er nachher trotz Stein und Ober- und Unterhitze auf 150 Grad gefallen. Ein kaputter Ofen fehlte mir noch!
Alsoo wie ihr lesen könnt, war es ganz schön kurvig dieses Brot zu backen, aber dafür ist es geschmacklich doch ganz gut geworden. Kraftvoll mit röscher Kruste und fluffiger Krume.
Aufgeschnitten sieht es dann so aus bei mir:

Nur wie ihr es direkt nachbacken könnt, kann ich euch nicht genau sage. Ich kann euch nur das Grundrezept liefern, den Rest müsst ihr euch selbst zusammenmischen.
Vielleicht war es ja eine Glücksmischung, bei einem Pechtbacktag!
Ansonsten bleibt mir nur zu schreiben: Danke für das leckere Rezept!
Hier nun das Originalrezept:
2 Brote a 850g
Sauerteig:
116 g Roggenmehl 997
116 ml Wasser
10 g Anstellgut
Stehzeit: 18h bei Raumtemperatur
Vorteig:
388 g Weizenmehl 812
1 g Hefe
1 g Salz
270 ml Wasser
Den Vorteig 2 h anspringen lassen und dann 16h in den Kühlschrank (oder länger. Bis 2 Tage kann er im Kühlschrank stehen)
Teig:
Sauer und Vorteig
388 g Weizenmehl 812
78 g Roggenmehl 997
10 g Schweineschmalz
21 g Salz
10 g Hefe
300 ml Wasser
Den Teig schön aus kneten (8 min. langsam, 4 min. schnell) Teigtemperatur beachten! 24°C empfehle ich. Dann den Teig 30 min abgedeckt ruhen lassen. Noch mal zusammen stoßen und abermals 15 min ruhen lassen.
2 Teiglinge a 850 g abwiegen. Rund wirken und mit dem Schluss nach unten in mit Roggenmehl bemehlte runde Gärkörbchen legen. Nach ca. 60 min in den Ofen schieben. Die Brote stürzen, so dass die bemehlte Seite oben ist. Temperaturverlauf wie gewohnt: 240°C anbacken, 210°C ausbacken. Je nach Ofen. Das Brot soll stark reißen und eine kräftige Kruste bekommen. Entweder ganz ohne Schwaden backen oder erst nach 2 min Schwaden geben. Die letzten 20 min mit geöffneten Zug backen. (oder im Herd die Tür leicht aufmachen damit der Dampf raus kann)






Och, da bin ich aber froh, bei mir war der Teig auch total flüssig
und leider habe ich die Kurve nicht gekriegt … das war nichts!
Hallo Christel,
das tut mir leid, dass das schief ging. War gar nichts mehr zu retten?
Einfach nochmal versuchen, es lohnt sich!
Aber, jetzt bringst du mich aber doch ganz schön ins Grübeln.
Vielleicht bin ich doch nicht verkehrt abgebogen, sondern habe die Strecke nur zu meinen Gunsten ausgebaut.
Vielleicht gibt es ja jemanden der sich auskennt und uns beiden weiterhilft.
Ich musste die Wassermenge um einiges reduzieren, aber dann ist es perfekt gelungen.
Olaf, so schnell gebe ich nicht auf. Es ist schon ein Brot geworden, nur innen total fest und halt das Gegenteil von einem gelungenen Brot
Ich habe mir jetzt das entsprechende Mehl bestellt und gehe in die nächste Runde!
Und danke Zorra, mit dem Wasser werde ich sparsamer umgehen
[...] Olaf und Zorra habe ich mich ausgeweint und Hilfestellung erhalten. Lag es vielleicht an dem falschen [...]
Einen schönen Sonntag
wünscht
der eibauer
und weiter gutes Gelingen
bei deinem Hobby.
Danke und dir auch weiterhin gute Backergebnisse! Hoffe, die Brezel hat geschmeckt!
Hihihi, manchmal gibt es Tage, da wäre man besser im Bett geblieben, gell? Gut, dass es nicht nur mir manchmal so geht.
Dies Tage kommen viel zu häufig vor Jutta!