K3Q-Brötchen
2. August 2009
-Brötchen! Mir war und ist aber der Name “KürbisKern-Käse-Quark-Brötchen” einfach zu lang und ich verhaspele mich da des öfteren. Ich hoffe, Bäckermeister Süpke verzeiht mir die Abkürzung. Denn aus seinem Blog habe ich das Rezept. Ein Blick dahin lohnt sich immer!
Viel Zeit soll und darf man mitbringen! Also endlich mal was ohne Hektik!
Ich habe mich deshalb auch an zwei Variationen gemacht. Einmal habe ich einen Teil nach der Gare verbacken (Ich war ja neugierig) und den anderen Teil habe ich gleich nach dem Formen und “tunken” in die K3-Mischung über Nacht in den Kühlschrank gegeben und heute Morgen verbacken.

Ergebnis: Beide Variationen schmecken Klasse!! Leckere Käsekruste und knackige Kürbiskerne und darunter versteckte sich ein Mehrkörniges Brötchen, welches leicht und locker war. Belag gab es keinen. Die brauchen auch keinen, da sie so einen feinen Nussgeschmack haben, aber trotzdem nicht süßlich schmecken.
Einfach mal ausprobieren! Im Moment probieren etwa 13 18-22Jährige bei einem Geburtstagsbrunch die
-Brötchen. Bin mal auf die Rückläufe gespannt!
Bäcker Süpke: Besten Dank für das Rezept!
Rezept:
Vorteig:
335 g Weizenmehl 550
2 g Hefe
335 ml Wasser
Alles gut und locker mischen bis keine Klümpchen mehr da sind. Ich mische auch die Hefe vorher unter das Wasser. Zwei Stunden stehen lassen. Dann für 16 – bis 20h in den Kühlschrank geben.
Brühstück:
112 g Roggenschrot
112 g Kürbiskerne
56 g Sonnenblumenkerne
11 g Sesam
22 g Leinsaat
27 g Salz
312 g kochendes Wasser
Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Sesam in einer Pfanne rösten. Der Sesam bekommt dann eine goldbraune Farbe und die Kürbiskerne blähen sich etwas auf. Ich habe e abkühlen lassen und dann mit Roggenschrot, Leinsaat und Salz gemischt. Das kochende Wasser drüber gießen und ich habe es dann gut vermischt und vier Stunden stehen lassen
Teig:
Vorteig
Brühstück
670 g Weizenmehl 550
112 g Quark
Prise Muskat oder Pfeffer
44 g Hefe
Wasser
Alles mischen und den Teig intensiv kneten. 8 min langsam, 6 min schnell. Zwischendurch ruhig mal die Teigkonsistenz prüfen. Ich konnte noch gut Wasser dazu geben, da er ziemlich fest war.
20 Minuten ruhen lassen. Den Teig falten und ihm noch einmal 10 Minuten ruhen lassen. Dann den Teig viereckig ausrollen. Er war bei mir etwa 1,5 cm hoch/dick. Dann in Stücke schneiden. Wenn alles klappt werden es 30. Je nachdem wie ihr ausgerollt habt. Mit Wasser abstreichen und in eine Mischunk aus Gouda und Kürbiskernen “tunken”. Auf ein Blech legen und garen lassen. Das dauert etwa 30-60 Minuten (Bei mir ist es nicht so warm.)

Mit viel Dampf bei 230 Grad anbacken und bei 200 grad ca. 22 Minuten fertig backen. immer mal eine Auge drauf haben, dass der Käse nicht verbrennt. Bäcker Süpke gibt den Tipp ca. 20 Grad kälter backen als “normale” Brötchen.
Ich habe ein Blech in den Kühlschrank gepackt über Nacht und erst heute Morgen nach einer kurzen zeit des aklimatisierens gebacken. Funktioniert einwandfrei und beschert auch einen stressfreien Sonntag Morgen!






Oh, da ist einer auch so begeistert von diesen Brötchen wie ich – die sind auch zu lecker!
Da warst ein bisschen großzügiger mit dem Käse als ich, sollte ich nächstes Mal auch sein!
Und dass du die Übernachtmethode schon vorgetestet hast, finde ich echt klasse!
Super !!!!!
Die Übernachtmethode ist wirklich super, wenn man am Morgen frische Brötchen haben möchte.
Brötchen aus dem Kühlschrank holen, Backofen anschmeissen, ins Bad um etwas munter zu werden, Kaffee zum nächsten Wachwerdenschub aufsetzen, die Brötchen in den Backofen schieben. Eine erste Tasse Kaffe trinken. Den Frühstückstisch decken und die Brötchen sind fertig! Und alles wird gut!!!